The Elder Scrolls Online Action Fantasy MMORPG Screenshot #3

The Elder Scrolls Online könnte E-Sport-Spiel werden

Es hat den Anschein, als wolle Zenimax Online mit dem MMORPG The Elder Scrolls Online in den E-Sport-Bereich einsteigen.

Auf Conventions und Messen wurde ein neues Feature für das MMORPG präsentiert, in dem drei Teams bestehend aus jeweils vier Spielern, in einer Art Arena um die Kontrolle über eine Flagge in der Mitte des Schlachtfelds kämpfen. Mit diesem neuen Spielmodus gehen die Entwickler auf das Feedback der Spieler ein, PvP in kleinerem Maßstab in das Spiel zu integrieren. Allerdings fiel Testern dieses neuen Spielmodus auf, dass dieser nicht so recht ins eigentliche Spielgefühl passen würde. Es kam denjenigen, die den Modus gesehen und gespielt haben so vor, als sei er komplett vom restlichen Spiel losgelöst. Ob es das ist, was die Spieler mit PvP in kleinerem Maßstab wollten? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Zenimax und Bethesda haben aktuell nicht wirklich einen Fuß im E-Sport-Bereich. Momentan gehen vor allem MOBA-Games durch die Decke, doch auch hier spielt das Unternehmen keine Rolle. E-Sport ist aber ein sehr lukratives Geschäft, weswegen man sich bei Zenimax und Bethesda sicher überlegt, wie man am besten in diesen Markt einsteigen könnte. Ein neues Spiel zu entwickeln ist aufwändig, ein Erfolg nicht garantiert, der Markt ist übersättigt. Warum dann nicht einfach ein bestehendes Spiel nehmen und ihm eine Spielmechanik verpassen, welche auf E-Sport zugeschnitten ist? Genau diesen Eindruck hinterlässt der neue „Arena-Modus“ von The Elder Scrolls Online. Er ist schnell, taktisch und lässt sich hervorragend für kompetitive Teamgefechte verwenden. Mit einigen Änderungen sowie einem Punktesystem könnte der „Arena-Modus“ hervorragend als E-Sport-Disziplin funktionieren.

Zenimax und Bethesda haben sich dazu bisher noch nicht geäußert, doch es würde uns nicht wundern, wenn in absehbarer Zeit eine entsprechende Ankündigung folgen würde. Das MMORPG The Elder Scrolls im E-Sport zu etablieren würde eventuell auch dafür sorgen, dass wieder mehr Spieler spielen möchten – dann aber vielleicht doch eher mit Free to Play-Modell.

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