The Elder Scrolls Online Action Fantasy MMORPG Screenshot #3

Elder Scrolls Online-Spieler sprechen von Spielerschwund

Laufen dem im März gestarteten MMORPG The Elder Scrolls Online bereits die Spieler davon?

MMORPG-Fans können sehr zynisch sein, vor allem, wenn ein neues Spiel erscheint und es nicht den Erwartungen entspricht – was an und für sich schon eine hohe Kunst wäre. Daher reden die Spieler, die ein MMO nicht gut finden, es schon sehr früh tot. So auch bei The Elder Scrolls Online. Bereits jetzt berichten Spieler davon, dass deutlich weniger Spieler online seien, als noch kurz nach dem Launch im März. Einige Gilden seien bereits inaktiv und generell würde es deutlich ruhiger zugehen. Kann dies bereits ein Hinweis darauf sein, dass The Elder Scrolls Online nicht der erhoffte Erfolg ist und schon jetzt die Spieler sich wieder anderen Spielen widmen?

Die Sache ist deutlich komplexer. Zum einen ist es natürlich so, dass zum Start eines MMORPGs die meisten Spieler online sind. Einigen gefällt das Spiel nicht, andere wollten nur möglichst schnell das Maximallevel erreichen und wieder andere haben die Hauptstory durch, womit ihr Interesse am Spiel nachlässt. Dies sind völlig normale Erscheinungen in einem frisch gestarteten MMORPG. Ist der Probemonat eines Abo-MMOs aufgebraucht, verlängern viele Spieler ihr Abo nicht mehr. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn einige Gilden weniger Mitglieder haben oder sich sogar auflösen. Es kommen aber auch immer neue Spieler hinzu, während „Veteranen“ auch immer wieder das Spiel verlassen. Mit dieser Fluktuation hat jedes MMORPG zu kämpfen. Daher ist es jetzt unmöglich zu sagen, dass The Elder Scrolls Online schon am Ende sei. Die kommenden Monate werden darüber entscheiden, wo das MMO seinen Platz auf dem Markt der Online-Rollenspiele findet und wie viele Kernspieler sich letzten Endes bilden. Das wird dann auch ausschlaggebend dafür sein, ob sich ein Abo-Modell für das Spiel weiterhin lohnt oder ob Zenimax doch auf ein Free to Play Modell umsatteln muss.

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2 comments

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  1. Hoto 5 Juni, 2014 at 16:26 Antworten

    Guter Artikel. Leider auch eine Folge des Hypes und unbedingt zum Release so viele Spieler wie möglich anlocken wollen. Das verschärft das Ganze Thema Spielerabwanderung nur noch mehr (vor allem eröffnet es auch das Problem bei MMORPG mit Serverwelten, dass einfach zu viele Serverwelten eröffnet werden müssen).

    Und Hater, welches meist einfach nur Spieler sind, die sich das falsche MMORPG ausgesucht haben und es nicht schaffen einfach nur zu sagen „Ok, ist nichts für mich, bye!“, schaffen es immer wieder durch ihre Anzahl und ihrer Lautstärke andere Spieler zu verschrecken. Wobei das natürlich nicht so einfach ist wie es jetzt klingt, nicht jede Kritik ist unberechtigt, nur wird oft sehr einseitig die Kritik hervorgehoben und die Elemente, die eben doch gut sind klein gemacht oder gar ganz verschwiegen. Es kann ja schließlich nicht sein, dass man selbst einfach nicht kompatibel mit dem MMO ist, nein, das Spiel ist schuld, nicht man selbst. Im MMO Genre sind längst viel zu viele Egoisten unterwegs.

    So jedenfalls muss man sich nicht wundern, wieso ein MMO schnell einen schlechten Ruf weg hat, denn die Spieler, denen das MMO gefällt, kommen schon lange nicht mehr gegen die Anzahl der Hater an. Und da kann man immer wieder eine ganze Reihe von MMOs aufzählen, die absolut nicht so schlecht sind, wie ihr Ruf es vermuten lässt. Vor allem weil viele sich längst deutlich verbessert haben, aber das interessiert die Großzahl der MMOler eben nicht, die sind längst mit dem Heuschreckenschwarm weiter gezogen.

    Und somit haben MMO Entwickler nicht nur einen Kampf zu führen ein auf Dauer ordentlich funktionierendes MMO auf die Beine zu stellen, sondern auch einen Kampf gegen einen Teil der Community zu führen, den sie oft nicht gewinnen können, weil dieser Teil wesentlich größer ist als die paar Leute des Entwicklers. Es ist eben nicht alles so eindeutig wieso ein MMO scheitert, Hater spielen jedenfalls keine unwesentliche Rolle dabei.

  2. Maik Maier 13 Juli, 2014 at 17:46 Antworten

    Hoto dir muss ich leider widersprechen.
    Ich Spiel ESO seit der Beta, und es ist desaströs entwickelt worden. Der Entwickler vermittelt einem das gefühl sich auf einen flop gefasst gemacht zu haben, das zeigt schon das der EU main server in den USA aufgestellt wurde. Es ist zumal derart schlammpig programmiert das geht auf keine kuh haut. ZOS hat nicht mit einem so großen spieler zulauf gerechnet und ist jetzt gezwungen etwas zu unternehmen, das problem ist das jetzt sachen implementiert und verbessert werden die man hätte zu releas anbieten müssen. Du sagst mmos die ihren ruf nicht verdient haben, weil sie sich mittlerweile verbessert haben. Da hast dus doch, wir wollen kein mmo das sich nach monaten verbessert, wir wollen das mmo das man uns versprochen hat. Ich muss dir aber recht geben in sachen hype. Man kriegt immer mehr mit wie der sogenannte hype von herstellern , auch nahmenhafte, ausgenutzt wird. Man schustert nen spiel zusammen mit toller grafik, verkauft es dann und nach 3 monaten gibs keine updates mehr, fertig. Und ein mmorpg ist ein spiel das jahrelange entwicklung nötig hat, das spiel muss von anfang bis ende perfekt sein und vorallem langzeit spaß haben, es ist ja schließlich ein abo nötig. Hater sind auch nicht einfach irgendwelche spieler die sich das falsche mmo gekauft haben, das ist schlicht und einfach nicht war. Hater hätten nix zu nörgeln wenn das spiel funktioniert, und meiner meinung nach sagt das schon alles wenn sich nen hater mob bei sonem jungen mmo entwickelt. Ausserdem musst du mal ins englische forum schauen da geht richtig der punk ab. Es ist also doch was wahres drann wenn sich spieler aus aller welt beschweren. Und ESO hast ganz deutlich spieler schwund zu verkraften, in meinem 5 gilden sind nurnoch gefühlt 60% da und meinen friends liste hat sich von 100 auf 30 verkürzt. Und ich wetee wenn Blizzard sein wow addon raushaut wird das eso sterben, es ist ohnehin zu spät ein so früher spielerschwund ist nicht mehr aufzuhallten!.

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