The Elder Scrolls Online Artwork

The Elder Scrolls Online: Stellungnahme zur Abo-Kritik

Nach dem Start des MMORPGs The Elder Scrolls Online am 4. April hagelte es Kritik über die Art, wie das Abo im Spiel abgebucht wird.

Während man in vielen anderen MMOs zunächst die meist 30 Tage kostenlose Spielzeit nutzen kann und erst im Anschluss daran aufgefordert wird, Zahlungsdaten zu hinterlegen und für weitere Spielzeit zu bezahlen, ist es bei The Elder Scrolls Online so, dass man schon direkt nach der Installation zur Kasse gebeten wird. Man kann nicht einmal die 30 Tage kostenlose Spielzeit nutzen, ohne Zahlungsdaten hinterlegen oder weitere Spielzeit kaufen zu müssen. Viele Spieler fühlten sich betrogen, da sie der Meinung waren, dass es dadurch keine wirklich kostenlose Spielzeit geben würde. Vor allem diejenigen, die nach den 30 Tagen nicht weiterspielen wollten, traf dies hart. Die Beschwerden waren so heftig, dass sich sogar die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) einschaltete und Zenimax Online eine Abmahnung erteilte. Man dürfe nicht mit kostenloser Spielzeit werben, wenn man schon vor Ablauf dieser Zeit zur Zahlung aufgefordert wird.

Nun hat sich Zenimax Online offiziell zu der Kritik zu Wort gemeldet und schreibt: „Wir schenken allen Anfragen, die von Konsumentenseite an uns herangetragen werden, die allergrößte Aufmerksamkeit. Wir weisen stets gesondert darauf hin, dass The Elder Scrolls Online ein auf einem Abonnementmodell basierendes Spiel ist und der Abschluss eines Abonnements zum Spielen benötigt wird. Jeder Spieler erhält 30 Tage Spielzeit mit dem Kauf des Produktes. Bei der Registrierung fragen wir unsere Kunden welche Bezahlmethode sie für den Abonnementzeitraum nach den ersten 30 Tagen bevorzugen. Kunden, die ihr Abonnement mit Hilfe einer dauerhaften Bezahlmethode abschließen – wie eine Kreditkarte – wird das dazugehörige Konto erst nach Ablauf der ersten 30 Tage belastet und sie können bis dahin jederzeit den Zahlungsauftrag stornieren. Um jedoch flexibel auf Kundenwünsche eingehen zu können, haben wir darüber hinaus auch Bezahlmethoden angeboten, die lediglich eine Einmalzahlung ermöglichen, wie u.a. Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay. Die Kunden, die sich dazu entschließen, eine Einmalzahlung zu tätigen, um ihr Abonnement abzuschließen, werden explizit darauf hingewiesen, „dass die Belastung sofort erfolgt“. Bei der Benutzung dieser alternativen Bezahloptionen erfolgt zusätzlich zu den 30 Tagen freier Spielzeit auch eine sofortige Freischaltung für das erworbene weitere Spielzeitkontingent, das 30, 90 oder 180 Tage betragen kann. Obwohl wir den Einsatz der o.g. „einmaligen“ Bezahlmethoden mit Umsicht und Transparenz versucht haben zu erklären, kam es zu Missverständnissen. Gerne möchten wir daher Kunden, die sich vor dem 11. April beim Abschluss ihres Abonnements irrtümlich für die Bezahloption mit Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay entschlossen haben (und die sich noch innerhalb ihrer dreißigtägigen beinhalteten Spielzeit befinden), anbieten, den gezahlten Betrag auf Wunsch wieder zurück zu erstatten. Da wir aktuell das Angebot der o.g. Bezahlmethoden im Sinne unserer Kunden überprüfen, haben wir diese bis auf weiteres in unserem System deaktiviert.“

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1 comment

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  1. Echo13 1 Mai, 2014 at 17:16 Antworten

    Was haben die Sätze „30 Tage uneingeschränkter Zugang“ und „Niemand hat vor eine Mauer zu bauen“ gemeinsam? Richtig, das sind Lügen.
    Ich frage mich ob es eine gute Idee ist, eine Gruppe zu vergraulen, von der man sagt das sie gerne „Feurwerke“ an Schulen machen. Ich bin in „Silvesterstimmung“.

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