The Elder Scrolls Online Action Fantasy MMORPG Screenshot #6

TESO-Spieler beschweren sich über Item-Shop-Werbung

Die Umstellung des MMORPGs The Elder Scrolls Online auf ein Buy2Play-Modell hat für einen Spielerschub gesorgt. Doch es gibt auch Kritik.

Durch den Wegfall des Abos muss sich Zenimax Online nun verstärkt auf den Ingame-Shop des MMORPGs TESO konzentrieren. In diesem kann man sich gegen den Einsatz der Spielwährung Kronen Items oder Pets kaufen. Die Werbung zum Shop stört die Spieler aber gewaltig.

Man befindet sich mitten in einer Mission, schleicht durch die engen Gänge einer uralten Ruine. Dort, der flackernde Schein eines Feuers. In dem Raum hüpfen einige Monster um ein Lagerfeuer herum. Schnell zückt man seine, als plötzlich mitten im Bild, quer über den Bildschirm eine Nachricht in grellen, großen Buchstaben erscheint: „Fügt den Sencheleopard noch heute eurer Sammlung hinzu! Er wird im Kronen-Shop nur bis zum 20.4. verfügbar sein!“

Die Atmosphäre ist ruiniert und es kommt Wut auf. Im offiziellen Forum von The Elder Scrolls Online findet aktuell eine heftige Diskussion rund um diese Werbung statt. Dabei ist die Meinung durchaus gespalten. Einige Spieler verstehen, dass Zenimax Online nun Werbung für den Item-Shop machen muss, schließlich wollen und müssen sie Geld verdienen, um das Spiel weiterentwickeln und auch den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Zudem hätte es sich um eine besondere Aktion gehandelt, da könne man schonmal ein Auge zudrücken. Andere wiederum haben dafür kein Verständnis. Werbung ja, aber bitte nicht nicht riesigen Buchstaben mitten im Bild. Hinzu kommt, dass die Werbung mehrsprachig angezeigt wurde – in einem englischen Spiel. Dies ging vielen gehörig auf die Nerven.

Fans von TESO befürchten nun, dass dies ein Anzeichen darauf ist, dass Zenimax Online in Zukunft immer mehr Wert auf den Item-Shop des MMORPGs legen wird. Dass immer mehr Items angeboten werden, die auch mal einen gewissen Vorteil bieten und dass immer mehr Werbung für diese Gegenstände erscheinen wird. Die Entwickler des MMORPGs The Elder Scrolls Online haben sich bisher noch nicht zu dieser Kritik geäußert.

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