Matt_Firor von TESO

TESO: „State of the Game“

Matt Firor, seines Zeichens Game Director für „The Elder Scrolls Online“ veröffentlichte nun ein Statement im offiziellen Forum von TESO, welches sich um den aktuellen „State of the Game“ dreht, also eine kurze Analyse des derzeitigen Spiels. Insbesondere den Goldsellern solle demnach in Zukunft den Kampf angesagt werden, selbiges gilt für Bots.

Kampf den Campern und Bots in TESO

Gerade bei Verlies-Bossen seien die Camper stark vertreten und damit sowohl Spielern als auch Entwicklern ein Dorn im Auge. Mit rund 85 Prozent der Anfragen beim Kundendienst, die sich auf Bots und Goldspammer beziehen, zeigt sich, wie hoch das Aufkommen ist – diese führt wiederum zu langen Wartezeiten, wofür sich ZeniMax allerdings entschuldigt. Derzeit läuft der „Kamp“ gegen Bots eben sehr aktiv, auch wenn vieles davon im Hintergrund ausgetragen wird.

Bisher konnten allerdings auch etliche Fehler behoben werden:

  • Viele Fehler in Quests wurden behoben, bei denen NPCs oder Gegenstände nicht erschienen.
  • Der Fehler, bei dem eine kleine Anzahl an Spielern ihre Bankerweiterungen samt Inhalt verloren hat, wurde behoben.
  • Etliche Korrekturen im Back-End zum Blockieren der Aktivitäten der Schwarzfarmer.
  • „Dupe“-Fehler wurden behoben.

Testserver für Kargstein

Unter der Bezeichnung „Kargstein“ wird das erste große Update veröffentlicht werden, welches eine neue Abenteuerzone, viele Quests und weitere Aufgaben bereithält. Derzeit wird das Update noch auf einem Testserver auf Schwächen überprüft, Kargstein soll indes noch im April erscheinen und verspricht neuen Input, der vor allem auf Gruppen aus Veteranenspielern ausgelegt ist.

Bisher gelungener Start für TESO

Auch ansonsten kann das Online-Rollenspiel bisher in vielerlei Hinsicht begeistern, wenngleich natürlich auch Kritik nicht ausbleibt, denn das MMORPG aus dem Hause ZeniMax macht dem Platzhirsch World of Warcraft von Blizzard durchaus Konkurrenz. Das liegt insbesondere daran, dass TESO mit vielen Konventionen bricht und beispielsweise das starre Klassensystem aus WoW um etliche Möglichkeiten der Gestaltung und Individualisierung ergänzt. Aber auch in Bezug auf das Questsystem und das Spiel an sich orientiert es sich eher an Vertretern wie Dark Age of Camelot oder Star Wars: The Old Republic und bietet damit einen eigenwilligen Mix, bei dem weniger das Endlevel zählt als vielmehr das Eintauchen in die Welt von Tamriel. Zusätzlich spielt sich The Elder Scrolls Online allerdings erstaunlich intuitiv, kann in Gilden via Teamspeak gemeinsam genossen werden, bietet PvP-Action, nahezu unbegrenzte Erkundungsmöglichkeiten und einen langen Entwicklungsprozess des eigenen Charakters.

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